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Blutopfer...


Triggerwarnung - ich finde da ja der Text braucht keine, aber zwei Probeleser*innen unterschiedlichen Geschlechts machten mich drauf aufmerksam, dass es gut wäre, eine zu setzen. Also:

in diesem Text geht es um Hexerei, Blutopfer, weibliche Körperflüssigkeiten, das Beschwören hilfreicher Wesen und um Millionäre! Wenn Dir diese Themen zusetzen, solltest Du Dich wappnen oder

vielleicht nicht weiter lesen, sagen Menschen :)


Neulich erzählte mir eine Freundin von einem Insta-Reel, das sie gesehen hatte. Von einer modernen Hexe, die darüber berichtete, dass sie ihren Ex-Freund ein bisschen behexte. „Nix schlimmes.“ Sie wollte nur, dass er – wohl ein übergriffiger Mensch – mal einen kleinen „Warnschuss“ erhielte. Nur ein bisschen. Nix schlimmes...

Die Geschichte ging dann wohl so weiter, dass sich besagter Ex-Freund (in den USA kann jeder honk mit einer Waffe rumhantieren...) sich in den Fuß schoss. Irgendwie wohl auch in ihrem Beisein und es floss eine Menge Blut, das sie dann auch aufwischen musste. Und irgendwie – ich habs nicht ganz begriffen, wie es dazu kam – entstand aus dieser Geschichte noch etwas sehr gutes für sie: nämlich, dass ein Millionär ihr ein Viertel ihres Hauses finanzierte, für das sie gerade eine Crowd-Funding-Aktion am Laufen hatte.

Das Resümee, das sie daraus zog war: mit Blutopfern könne man Millionäre beschwören.

Jetzt regen sich wahrscheinlich gleich welche auf, weil Blutopfer und Böse und überhaupt. Und Leute beschwören. Und Leute behexen. Und Blutopfer.(Und nein, ich persönlich finde es nicht legitim, andere Leute zu behexen, bringt nur Ärger für alle Beteiligten...)


Erst mal vorneweg: in vielen naturnäheren schamanischen oder naturspirituellen Gesellschaften sind oder waren Blutopfer was ganz normales. Ein Teil der Tiere, die ihr Leben für einen gaben, gab man zurück, an die Götter, die Geister, die Ahnen, die Erde, an wen auch immer. Andere langten auch richtig zu und opferten Jungfrauen oder wahlweise auch ihre Feinde.

(FunFact: die heute von uns so verehrten und romantisierten Maya und Inka waren damit nicht gerade zimperlich. Zumindest deren urbane Eliten...) Aber ich schweife ab.

Zurück zum Blutopfer. Und zu den Millionären :D


Nun ist es ja so, dass wir Frauen* es da ein bisschen leichter haben, zumindest in unserer fruchtbaren Lebensphase, während der wir menstruieren. Der kostbare Lebenssaft strömt regelmäßig aus uns heraus. Aus der einen mit mehr, aus der anderen mit weniger Opfer verbunden.

Viele Frauen in unserer Gesellschaft haben heute massive Probleme mit ihrer Blutung. Manche haben wirklich ernsthafte Erkrankungen, die man nicht vernachlässigen sollte und die ich mit dem nächsten Satz auf keinen Fall relativieren möchte!

Aber tatsächlich hege ich die Vermutung, dass viele der sogenannten „Frauenleiden“ davon rühren, dass wir Jahrhunderte alte, nicht „artgerechte Haltung“ in unseren Körpern gespeichert haben und dass während unserer Mondzeit der Körper deutlich zeigt, wie viel Schmerz, Stress, Angst, Not und Verbiegung wir in unseren Zellen gespeichert haben. Gar nicht mal nur unsere eigenen Päckchen. Das reicht Generationen zurück. Und selbst in der Wissenschaft, hat man inzwischen begriffen, dass sich Traumafolgen über Generationen hinweg weiter vererben und sich im Körper niederschlagen.


Früh als junge Frau habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass wir unser Blut in die Erde geben sollen, damit diese daraus abliest, wo wir entwicklungsmässig als Spezies gerade stehen. Das hab ich mal mehr mal weniger praktiziert. Mal mehr mal weniger rituell. Praktisch dafür sind ja waschbare „Hygieneartikel“, die kann frau einfach einweichen und das Wasser dann in den Garten kippen. Oder auch mal rituell dem Abfluss übergeben in Ermangelung eines Gartens.

Und noch praktischer dafür sind ja die erst nach vielen Jahrzehnten (erfunden wurden die bereits im 19. Jahrundert, in den 1920ern gab es bereits eine produzierende Firma in den USA, später gerieten sie in Vergessenheit...) Menstruationstassen.


Solange wir also eine Gebärmutti haben und regelmäßig bluten, ist es (mehr oder weniger, je nach persönlicher Konstitution) ein „leichtes“, Blutopfer zu erbringen.

Ich bringe (ein Geisterauftrag von vor ein paar Jahren) mein kostbares Nass regelmäßig an ein fließendes Gewässer, möglichst mit einem Friedensgebet oder einer kleinen Friedenszeremonie. Inzwischen rechne ich jeden Zyklus damit, des könnte ja das letzte Mal sein und erwarte sehnsüchtig den Moment, in dem sich herausstellt, ob es nochmal fließt oder ob meine Quelle nun langsam versiegt.


Nun hat mich die Geschichte dieser Influenzerin zu folgendem Gedanken inspiriert:

Was macht man mit einem Blutopfer?

Man beschwört Geister.

Oft einfach die hilfreichen.

Nun leben wir in einer Zeit und einer die Erde überspannenden Kultur, in der viele superreiche Menschen einen Lebensstil pflegen oder schwerwiegende , weitreichende Entscheidungen treffen, die dem Leben auf diesem Planeten, also der Gemeinschaft, mehr schaden als nutzen.

Ich halte das für eine kulturelle Schieflage, wenn die Entscheidungsträger Entscheidungen treffen, die nicht zum Wohle der Gemeinschaft ausfallen, sondern nur zum Wohle einzelner und das Wohl vieler der Gier einzelner geopfert wird.


Ich gehe aber davon aus, dass nicht alle Superreichen vom Dämon der Gier und der Ich-Verblendung befallen sind, sondern dass es derer auch die Guten gibt!

Jene, die über viel, sehr viel Geld und damit auch über Macht verfügen und es eigentlich gut meinen mit dem Planeten, mit den Pflanzen-, Tier-, Naturgeister- und Menschenleuten. Mit dem Wasser, der Erde, der Luft, die unsere Lebensgrundlage bilden, belebt durch den Geist des Feuers.


Wie also wäre es, wenn wir unser Blut, dieses kostbare Gut, das uns sowieso monatlich zur Verfügung steht, dafür nutzen, um diese Guten Menschen-Geister zu beschwören? In einem alten, nicht übergriffigen Sinne.

Sie auf den Plan zu rufen.

Sie zu bitten.

An sie zu appellieren, ihr Geld und ihre Macht für die Erde, für das Wohl der Pflanzen-, Tier und Menschenleute einzusetzen, für das Wasser, die Luft, für das LEBEN?

So ganz, ohne sie zu behexen, einfach die Bitte, den Appell ins Feld zu geben, mit unserem Blut, das wir opfern?

Die Information ins energetische worldwideweb setzen, dass es pressiert!

Dass es eilt.

Dass es brennt.

Dass es jetzt an ihnen wäre, zu handeln und ihre Macht zum Wohle der Gemeinschaft einzusetzen.


Es eilt, es brennt. Der Planet brennt. Wir haben keine Zeit zu vertrödeln. Die Insektenleute sterben aus, wenn wir nicht schnell die Reißleine ziehen. Viele Menschengeschwister leiden heute schon massiv unter dem durch den Menschen massiv beschleunigten Klimawandel. Die Meere und die Meeresleute leiden unfassbar unter den Veränderungen durch die Erderwärmung.

Das Wasser, unser aller Lebensgrundlage wird vergiftet und verschwendet durch dumme und veraltete Technologien, obwohl wir es längst besser könnten.

Wir brauchen ALLE guten Geister an unserer Seite, insbesondere die machtvollen! Und wir brauchen so viele – auch menschliche - Verbündete als möglich. Insbesondere die machtvollen. Und in unserer Gesellschaft sind Geld und Macht Geschwister, die meist zusammen daherkommen.

Also ran an die Bulletten!


Ist das übergriffig?

Ist das ethisch vertretbar?

Entscheide selbst.

Legs auf die Waagschale!


Und unter beschwören, ich betone es nochmal, verstehe ich nicht verhexen im Sinne von verfluchen, ich verstehe darunter auf energetischer, magischer, schamanischer Ebene zu appellieren. Etwas ins Feld zu geben. Zu bitten. Zu beten. Nenn es wie Du willst. Nicht jemanden zu etwas zu zwingen, einzugreifen in sein Feld, sondern den Samen einer Vorstellung ins Feld der Möglichkeiten zu pflanzen, dass es eine gute Idee sein könnte! Das Feld des Möglichen zu öffnen und zu erweitern zu einem Feld der Wunder, in dem wir Wirklichkeit zum Wohle wandeln!


So die Idee :D

Bist Du dabei?


Ach ja: falls Du das liest und zufällig Geld oder eine ländliche Immobilie übrig hast: ich träume von einem Ort, an dem ich wirken und lehren, heilen und das Land hüten kann. An den Menschen kommen können, um zu lernen und zu heilen, zu wachsen und zu atmen. Sich rückverbinden mit sich selbst und der Natur.

Also, falls Du Geld oder einen Ort übrig hast, ich nehme Spenden und Support für mein Wirken gerne entgegen, sofern es passt :)



 
 
 

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